LICHTKUNST

 
  2009/2010 - Lichtarchitektur und Lichtprojekte im öffentlichen Raum.
   
   
 
Lichtkunst 2009/2010
 
lichtkunst
 
 
 
 
 
 
   
Lichtkunst: Schaufensterlichtinstallation 2010 - Digitalprint auf lightart/Stoff, Lichtquelle: Hintergrundausleuchtung 3-fach. Lichtkunst von Ralph Ueltzhoeffer im Rahmen der Kinetica, London 2010. (Titel: "Identity"/"Identität)
 
   
   
Lichtinstallationen im öffentlichen Raum: Unna - Forum für Lichtkunst.  
James Turrell ist der einflussreichste Lichtkünstler der Gegenwart. Seit den 1960er Jahren widmet er sein gesamtes künstlerisches Schaffen der Auseinandersetzung mit den vielfältigen Erscheinungsformen des natürlichen und Künstlichen Lichts. In seinen Werken verdichten sich Licht und Raum zu Erfahrungsprozessen, die die Grundbedingungen ästhetischer Wahrnehmung reflektieren. Anlässlich der Eröffnung der neuesten Dauerinstallation "Third Breath" für das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna führt die Ausstellung "James Turrell – Geometrie des Lichts" ausgewählte Werke zusammen, die modellhaft wichtige Positionen seines Lebenswerkes benennen.
UNNA
   
   
RUHR.2010: Biennale für Internationale Lichtkunst. 60 Einwohner der Städte und Gemeinden Bergkamen, Bönen, Fröndenberg/Ruhr, Hamm, Lünen und Unna öffnen ihre privaten Räumlichkeiten für die Werke international renommierter KünstlerInnen wie Monica Bonvicini, Angela Bulloch, Christian Boltanski, Olafur Eliasson, Spencer Finch, Sylvie Fleury, Jenny Holzer, Bruce Nauman, Olaf und Carsten Nicolai, Maix Maier, Pedro Cabrita Reis, Philippe Parreno, James Turrell und Haegue Yang. Die Biennale ist täglich von 10-18 Uhr geöffnet. An Tagen mit geradem Datum haben die private spaces in Unna, Fröndenberg/Ruhr und Bönen geöffnet. An Tagen mit ungeradem Datum die private spaces in Hamm, Lünen und Bergkamen.
 
   
   
Lichtdesign trifft Industriekultur: Lichtinstallationen im öffentlichen Raum verändern die Nachtgestalt des Ruhrgebiets. Lichtgestalter beleuchten stillgelegte Industrieareale, Landschaften oder moderne Architektur und richten so den Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Metropole Ruhrgebiet. So erscheinen nicht nur vertraute städtische Situationen in einem veränderten Licht. Es erfolgt auch eine Auseinandersetzung mit der sich verändernden Landschaft des traditionellen Industriegebiets. An jedem dritten Donnerstag um 18.30 Uhr bietet das Zentrum für Internationale Lichtkunst eine spezielle Themenführung „Licht im Revier“ an. Eine Ausstellung von 12 Leuchttafeln zeigt eindrückliche Beispiele der Lichtgestaltung im öffentlichen Raum des Ruhrgebiets. In den Themenführungen werden die Leuchttafeln vorgestellt und die Bedeutung von Lichtdesign für das Ruhrgebiet diskutiert.
DESIGN
   
   
Lichtkunst - Installationen 2009/2010:  
   
Installation: Lichtkunst - Ralph Ueltzhoeffer
AKTUELL
Foto: Maria Goldman, Lichtkunst von Ralph Ueltzhoeffer 2010 - Lichtkunst im Schaufenster.  
   
   
Lichtkunst Frankfurt  
Lichtkunst Luminale Frankfurt 2010 - (Schaufenster, Ralph Ueltzhoeffer).  
   
   
LICHTKUNST  
Foto: LICHTKUNST GLOW EINDHOVEN, Installation: Ralph Ueltzhoeffer 2009.  
   
   
de Bijenkorf: Lichtkunst  
De Bijenkorf 2009, Lichtkunst-Installation (Ralph Ueltzhoeffer).  
   
   
Glow-Lichtkunst  
Lichtkunst 2009.  
   
   
Lichtkunst - Lichtarchitektur  
Foto: Marietta Neuss, London - Lichtkunst-installation von Ralph Ueltzhoeffer 2010.  
   
   
Lichtkunst aus Kunstlicht, ZKM Karlsruhe: Licht ist Ursprung aller Erkenntnis, ohne Licht gibt es für uns von der Welt nichts zu sehen. Und so sind das Motiv des Lichtes und seine ästhetischen, philosophischen und spirituellen Aspekte auch von Beginn an ein zentrales Thema in der Kunst. Die Erfindung des künstlichen Lichtes wird zum epochalen Einschnitte. Seit der Erfindung der Glühbirne 1854 durch Heinrich Göbel und der Entdeckung von Heinrich Hertz (1889 in Karlsruhe), dass eine reale wie symbolische Beziehung zwischen Licht und Elektrizität besteht, prägt uns alle das Universum des künstlichen Lichtes. Wie kaum ein anderes Medium hat das elektrische Licht in den letzten einhundert Jahren unseren Lebensraum revolutioniert. Alle nur denkbaren Bereiche des Alltags, des Berufslebens, des Konsums und der Medienwelt haben sich durch das künstliche Licht verändert - so auch die Kunst.

Das ZKMax, als erweitertes Display des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medientechnologie, gibt mit seinem Filmprogramm einen speziellen thematischen Ausschnitt der umfangreichen Licht-Schau wieder. Der Schwerpunkt liegt bei einer Auswahl zentraler Beispiele des frühen Experimentalfilms. Seit den 20er Jahren ermöglichte das neue Medium Film eine Weiterführung und Ausdehnung der Experimente der klassischen Tafelbildmalerei. Im Besonderen hat sich der Experimentalfilm mit den Möglichkeiten der Beleuchtung und Projektion beschäftigt und mit dem spannungsvollen Verhältnis von Licht, Zeit und Rhythmus gearbeitet. Der Experimentalfilm steht an der Schwelle zwischen Film/Kino und der bildenden Kunst, in ihm manifestieren sich die Anfänge der Medienkunst.

Zu sehen sind Arbeiten der Gebrüder Whitney, die zu den wichtigsten amerikanischen Experimentalfilmern der frühen Phase zählen. Mit ihren filmischen Experimenten der 40er Jahre entwickeln sie den abstrakten Avantgardefilm der 20er Jahre weiter und schaffen die Voraussetzungen für eine technologische Revolution der Filmindustrie, die bis zum simulierten Computerfilm der Jetztzeit führt. Daneben präsentiert das ZKMax selten öffentlich gezeigte Arbeiten von Paul Sharits und Tony Conrad der 60er Jahre, sowie Sharits »Synchronousoundtracks« von 1973, die Bill Brand 2004 als Simulation rekonstruiert hat.

ZKM
   
   
 
Lichtkunst-Installation: James Turrell.